ÜBER UNS

OLAF KNOF



Als Anfang der 70er Jahre die Serie „Kung Fu“ im TV lief, war ich schon fasziniert von der Art und Weise wie David Carradine sich mit Händen und Füßen, Stock und Wurfsternen verteidigte bzw. kämpfte. Das war damals einmalig! Bis heute erinnere ich mich gerne daran und es war in mir immer ein Wunsch Kampfkunst bzw. Kampfsport zu erlernen und zu betreiben. Zu Beginn, einige Jahre Judo und Karate, gaben mir den Einstieg in die Welt der Selbstverteidigung. Mitte der 80er war in Bremen ein richtiger Hype um den KS Muay Thai. Ich wechselte vom Karate zum sog. Thaiboxen. Eine ganz neue Art zu kämpfen zog mich in den Bann und war für mich das Non plus Ultra. Dort gab es keine Graduierungen, hier war nur maßgeblich wie gut du kämpfen kannst um sich durchsetzen zu können. In den 90ern war es das erste Mal das ich mit den FMA und dem thailändischem Stockkampf in Berührung kam was mir sehr viel Freude bereitete und mein Fokus komplett auf etwas anderes richtete. Durch meine berufliche Weiterbildung und Gründung einer Familie konnte ich meiner Leidenschaft leider nicht mehr so weiter verfolgen wie ich es gerne wollte und legte eine Pause ein. Im Jahr 2000 fing ich in einer kleinen Gruppe mit Modern Arnis an und begann wieder regelmäßig zu trainieren. In den darauf folgenden Jahren habe ich sehr viel neue Dinge gelernt und Erfahrungen gesammelt. Ich besuchte sehr viele Seminare und Camps im Bereich der phillipinnischen KK um mich weiter zu entwickeln. Irgendwann kam die Erkenntnis das was fehlte und das das nicht alles sein kann. Es machte einfach kein richtigen Spaß mehr. Den meisten Sportlern geht es nur darum möglichst schnell, viele und hohe Graduierungen zu bekommen.

 

Und was steht dahinter? Was sagt eine Graduierung über jemanden aus der sich nicht mal dem Kampf stellen muss? Wie weiß ich ob das was ich trainiere wirklich funktioniert? Fragen die ich mir stellte.

 

2011 in Tel Aviv/Israel auf dem Commandment of Steel Seminar lernte ich Marc Denny und Borut Kincl , die dort als Referenten eingeladen waren, kennen. Ich beschäftigte mich schon länger mit dem Kyusho Jitsu und war sehr neugierig auf Borut Kincl seine Sicht der Dinge. Hier in Deutschland als großes Geheimnis vermarktet, beantwortete er alle meine Fragen und zeigte uns seine Auffassung von Selbstverteidigung und Kampf des Kempo Arnis. Beeindruckend!!!

 

Ein weiterer Referent war Marc “Crafty Dog“ Denny. Der Begründer der Dogbrothers. Er stellte seine Trainingsmethoden, die Dogbrothers und das DBMA vor. Ich fühlte mich wie in einem Traum. Realer Kampf mit Waffen und ohne Begrenzungen. Die Vereinigung von Kampfstilen und Systemen .Ob Stand Up-oder Groundfighting. Ohne Trophäen, Urkunden oder Graduierungen. Hier zeigt sich was funktioniert und was nicht. Die Essenz aus dem Wochenende war das beide Referenten mir das mit auf dem Weg gegeben haben was ich immer gesucht habe. Ich absolvierte noch die Prüfung zum 2.Dan im Modern Arnis und beschloss mich voll und ganz dem Kempo Arnis und dem Real Contact Stick Fighting der DB hinzugeben. Für mich ist es die ideale Kombination von SV, KK und realem Kampf.

 

Beides lässt sich nahtlos miteinander verknüpfen ohne dass ich auf den Bezug zur Realität verzichten muss. Trainiert wird das was funktioniert. Egal ob Waffe gegen Waffe, Waffenlos gegen Waffen, Empty Hands und Bodenkampf hier findet alles zusammen.

 

Ich besuche regelmäßig die Seminare der Dogbrothers im In-und Ausland und bin mehrmals im Jahr zu Gast in Slowenien um direkt von Borut Kincl zu lernen. Zudem versuche ich mich noch im Grappling weiter zu entwickeln um mein Spektrum zu erweitern und freue mich darauf 1x im Jahr bei den Dogbrothers, dem Gathering of the Pack in Bern, mit kämpfen zu können.

 

Ich habe das Gefühl endlich angekommen zu sein.

 

- Full Instructor Kempo Arnis Federation 

- 1. Dan Kempo Arnis

- Group Leader Dog Brothers Bremen

Member of the Tribe C-Nobody's Dog

- 2. Dan Modern Arnis (Guro)

 

DIANA KNOF (geb. KEGGENHOFF)

 

Mit Offenheit und Wissbegierigkeit in der Welt der Kampfkünste und -sportarten unterwegs zu sein, führt jeden Schüler fast unausweichlich auf Seminare vieler unterschiedlicher Stile und damit verbunden auch an die unterschiedlichsten Orte auf der Welt. Unweigerlich gelangt man zu dem Schluss, dass man den Stein der Weisen nicht in einem Stil findet oder von einem einzigen Trainer erlernt und auch nicht jede Technik für jeden Menschen funktioniert. Ich war 13 Jahre lang aktives Mitglied im Deutschen Arnis Verband e.V., habe dort die Prüfungen bis zum 3. Dan absolviert.

 

Parallel habe ich viele Seminare anderer Stile im In- und Ausland besucht. Im Vordergrund stehen bei mir die Suche nach realistischen Selbstverteidigungstechniken, persönlicher Fitness und einer guten Gemeinschaft, in der man Spaß beim Training haben kann. Borut Kincl habe ich 2006 auf den Philippinen während eines FMA-Festivals kennengelernt und danach einige seiner Seminare in Israel und Slowenien besucht.

 

Die Antwort auf meine Fragen „wo führt mich mein Training hin, wie effektiv kann ich mich (als Frau) im Notfall zur Wehr setzten und wie kann ich anderen vermitteln, wo ihre Stärken und Grenzen liegen und eine Gruppe von unterschiedlichen Menschen zu einem Team machen“ werden bei dem Training bei der Kempo Arnis Federation beantwortet. Hier wird aus meiner Sicht Selbstverteidigung als Lebenseinstellung und nicht als Gürteljagd vermittelt, auch wenn zur Strukturierung des Trainings und Motivation der Schüler Prüfungen zur Graduierung absolviert werden.

 

Unter dem Gruppennamen Strike Team Bremen unterrichten wir in Bremen das Curriculum der Kempo Arnis Federation.

 

-  Certified Instructor Kempo Arnis Federation

- 3. Dan Modern Arnis (Senior Guro)

- Basis Instructor World Knife Fight Society

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© Diana Knof